Tai Chi Chuan und Gesundheit
Man lernt im Tai Chi Chuan sich möglichst entspannt mit leicht gedehnter Muskulatur zu bewegen. Dies geht nur, wenn die Körperstatik optimal ist. Jede unnötige Spannung soll vermieden werden, die Muskeltätigkeit ist harmonisch und fließend, der Energiefluss (und die Sauerstoffversorgung) werden nicht behindert.
Durch den Energiefluss (Chi) im Körper lösen sich Blockaden, der Körper wird geschmeidig und weich. Wenn man sich entspannt wird die Atmung frei und tief was eine positive Auswirkung auf den Kreislauf, die Sauerstoffversorgung und die Gehirntätigkeit hat. Auf diese Weise kann Stress abgebaut werden, Entspannung setzt ein und Schmerzen lassen nach.
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Die Bewegungen werden mit leicht gebeugten Knien ausgeführt, die Aufmerksamkeit liegt auf dem Zentrumdes Körpers (Tan Tian), die Energie kann sinken und die Füße haben einen guten Kontakt mit dem Boden. Das Becken wird aufgerichtet, so dass das Kreuzbein und die Lendenwirbelsäule gerade sind. Jede Krafteinwirkung kann dadurch an die Erde abgegeben werden. Verspannungen im Rückenbereich und Nackenbereich können durch Tai Chi entgegengewirkt werden indem die Schultern sinken und der Nacken sanft nach oben gestreckt wird (lifting the spirit).
Da sich viele Beschwerden, Fehlhaltungen und Disbalancen meist über lange Zeit hinweg eingeschlichen haben braucht es kontinuierliche Übung und Geduld um diese wieder loszuwerden. Der Körper ist jedoch bis ins hohe Alter ungeheuer regenerationsfähig, wenn man ihm die Gelegenheit gibt zurück zu seinen natürlichen Bewegungen zu finden. Und die gute Nachricht ist: Tai Chi ist nicht nur gesund, sondern es macht auch noch Spaß!
Das Konzept von Yin und Yang, welches im Tai Chi Chuan zum Ausdruck kommt ist gleichzeitig das herausragendste der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Krankheitsanalyse und Behandlungsmethoden werden letztendlich auf dieses Konzept zurückgeführt (neben der Lehre von den 5 Elementen). Die Traditionelle Chinesische Medizin mit Ihren 5 Säulen (Akupunktur, Ernährungslehre, Tai Chi…) ist allerdings trotzdem sehr komlex. Eine zentrale Basis ist jedoch das Konzept von Yin und Yang. Bei uns hat die TCM in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.
» Trainingszeiten
Einführung in Traditionelle Chinesische Medizin
Einführung für alle Interessierten
- die 5 Elemente der traditionellen chinesischen Medizin werden erläutert
- ausgewählte Meridiane werden beschrieben
- praktische Einführung in das 5 Tiere Qi Gong
- ausgewählte Akupunktur/Akupressurpunkte (auch zu Selbstanwendung) werden
gezeigt.
5 Tiere Qi Gong
Der berühmte Arzt und Meister der chinesischen Bewegungskunst Hua Tuo erkannte,
dass es besser ist Krankheiten durch Übungen und richtige Ernährung vorzubeugen,
als erst auf Symptome zu reagieren. In der 5-Tiere-Übung des Hua Tuo
korrespondiert jedes Tier mit einem Organ (bzw. Meridian) des Körpers. Den 5
Bewegungssequenzen sind ein Ton und ein Ausdruck zugeordnet, der charakteristisch
für das Tier ist. Die Übungen werden in einem langsamen und gleichförmigen Tempo
ausgeführt. Der sanfte, harmonischen Fluss des Atems und des Blutes führt zu
innerer Balance. Das Loslassen aller Gedanken beruhigt den Geist. Die Bewegungen
und Töne stimulieren das Fließen der Energie (Chi), während die inneren Organe
massiert werden.
Ort: Mittelpunkt (Zentrum f. Bewegung), Mirecourtstr. 14, BN-Beuel
Datum: 10.3.2012
Zeit: 10.30 - 12.30
Kosten: 20 €
Referentinnen: Sharon Calman, Heilpraktikerin/ Simone Koch,
Dipl.sportlehrerin, Tai Chi Lehrerin
Anmeldung: 0228-4220994, info@mittelpunkt-bewegung.de